Getreide & Hülsenfrüchte
Mürbeteig
Mürbeteig ist ein mürber Teig aus Mehl, Butter und etwas Flüssigkeit. Er wird für Kuchen- und Tarteböden sowie Plätzchen verwendet.
445 kcal pro 100 g
Nährwerte pro 100 g
445 kcal
| Eiweiß | 3 g |
|---|---|
| Fett | 25,5 g |
| Kohlenhydrate | 51,1 g |
| Ballaststoffe | 1,8 g |
Quelle: USDA FoodData Central, 2026-09-21. Pro 100 g gekocht/zubereitet (laut USDA FDC).
Gut zu wissen: Mürbeteig
Zwiebel, Knoblauch, Butter – über solche Grundzutaten rede ich gern stundenlang. Aber heute reden wir über Mürbeteig, und Mürbeteig ist keine Zutat, sondern ein Prinzip. Merk dir das Wort: mürbe. Das heißt brüchig, sandig, nicht elastisch. Warum? Weil Fett das Mehl umhüllt, jedes Körnchen einzeln, und so verhindert, dass sich lange Stränge bilden. Kein Gerüst, kein Biss, nur Zerfall auf der Zunge. Deshalb arbeitet man die kalte Butter schnell ein und knetet nicht lange – sonst wird aus mürbe zäh.
Guten Teig erkennst du auf den ersten Blick: mattgelb, feinkrümelig, wie nasser Sand, der zusammenhält, wenn du ihn drückst, und sofort wieder zerfällt, wenn du loslässt. Riecht er nach Butter, nicht nach Mehlstaub – gut.
Manche sagen: Mürbeteig ist einfach, jeder Teig aus Mehl, Fett und Zucker wird mürbe. Nein! Wird die Butter warm, wird der Teig fettig, glänzend und klebrig, und du bekommst ihn kaum noch sauber ausgerollt. Der Irrtum führt zu genau diesem Fehler: warme Hände, warme Küche, langes Kneten – und am Ende liegt auf dem Blech kein Mürbeteig, sondern ein zäher Keks.