Backen
Kokosmehl
Fein gemahlenes Mehl aus getrocknetem Kokosnussfleisch. Wird beim Backen verwendet, zum Beispiel für Muffins, Pfannkuchen und Kekse.
438 kcal pro 100 g
Nährwerte pro 100 g
438 kcal
| Eiweiß | 16,1 g |
|---|---|
| Fett | 15,3 g |
| Kohlenhydrate | 58,9 g |
| Ballaststoffe | 34,2 g |
Quelle: USDA FoodData Central, 2026-10-03. Pro 100 g Produkt.
Gut zu wissen: Kokosmehl
Komm näher, ich erzähl dir etwas über Kokosmehl. Das ist kein Mehl aus Getreide, sondern fein gemahlenes Fruchtfleisch der Kokosnuss, getrocknet und entfettet. Deshalb benimmt es sich im Teig völlig anders als Weizenmehl. Es enthält kein Gluten, also kein Netz, das die Luft hält. Dafür saugt es Flüssigkeit wie ein Schwamm, viel mehr als du denkst. Gib also immer mehr Eier oder Milch in den Teig, sonst wird dein Kuchen trocken wie Sand in der Wüste.
Wie erkennst du gutes Kokosmehl? Riech daran. Es muss nach frischer Kokosnuss duften, süßlich, warm, niemals muffig oder ranzig. Die Farbe soll cremeweiß sein, nicht grau. Und fass es an: Gutes Kokosmehl fühlt sich fein und trocken an, wie Puderzucker zwischen den Fingern, niemals feucht oder klebrig.
Manche Leute sagen: Kokosmehl kannst du eins zu eins gegen Weizenmehl tauschen. Nein! Das stimmt nicht. Es enthält kein Gluten, keine Struktur, keine Dehnbarkeit. Wer das vergisst, bekommt ein Gebäck, das zerfällt, bevor es auf dem Teller landet, oder einen Teig, der trocken und krümelig bleibt. Prüf also immer die Konsistenz des Teigs, bevor du ihn in den Ofen schiebst, und gib genug Eier und Flüssigkeit dazu. So wird's gut.