Gemüse

Rosenkohl

Rosenkohl besteht aus kleinen Kohlköpfchen, die in Trauben an einem Stiel wachsen. Er wird geröstet, geschmort oder ganz bzw. halbiert sautiert.

59 kcal pro 100 g

Nährwerte pro 100 g

59 kcal

Eiweiß4 g
Fett0,6 g
Kohlenhydrate9,6 g
Ballaststoffe4,8 g

Quelle: USDA FoodData Central, 2026-09-21. Pro 100 g roh (laut USDA FDC).

Gut zu wissen: Rosenkohl

Rosenkohl, du kleine grüne Faust, viele haben Angst vor dir – zu Unrecht.

Schau ihn dir an, bevor du ihn kaufst. Die Röschen müssen fest sein, geschlossen, wie kleine Kohlköpfe im Miniaturformat. Drück leicht mit dem Finger drauf – gibt er nach, ist er alt, das Wasser ist raus, und mit dem Wasser die Frische. Die Farbe soll sattgrün sein, nicht gelblich, nicht mit braunen Rändern an den äußeren Blättern. Riech daran. Frischer Rosenkohl riecht nach nichts Besonderem, vielleicht ein bisschen nach Erde. Riecht er streng, schwefelig, fast wie altes Kraut – lass ihn liegen.

Manche sagen, Rosenkohl muss man lange kochen, damit er weich und mild wird. Nein! Genau das macht ihn bitter und setzt diesen aufdringlichen Geruch erst richtig frei. Kurz kochen, kurz braten, mit Biss servieren – so bleibt er süßlich, nussig, angenehm. Diese falsche Vorstellung führt zu einem Fehler, den ich in vielen Küchen sehe: Der Kohl wird zehn, fünfzehn Minuten in Wasser ertränkt, bis er grau und traurig aus dem Topf kommt. Gib ihm lieber Hitze, Butter, eine kurze Zeit in der Pfanne – und Respekt.